der flutlichtflur

Author: volucer
27. Februar 2008

· Gelesen: 759 · heute: 4 · zuletzt: 19. November, 2008 - 20:08

ein neues jahr, eine neue nebenkostenabrechnung.

dieses mal geht es um caro, welche damit beglückt wurde.
nichtsahnend ging es zum briefkasten, welcher die besagte nebenkostenabrechnung (heißt das überhaupt so?) herausgab.

schock.
550 euro soll carolyn nachzahlen.
nun muss der werte leser (ja ja, politisch korrekt) oder die werte leserin wissen, dass caro die personifizierte sparsamkeit ist.
während wir die dusche anschalten, kurz noch mal einkaufen gehen um dann unter den kunstregen zu hüpfen, stellt caro sich unter die dusche, macht sich nass, schaltet die dusche aus, während sie sich einseift und spült sich dann kurz ab.
eine waschmaschiene hat caro auch nicht (was sich natürlich auf MEINER stromrechnung bemerkbar macht *zwinker*

also mal die rechnung analysieren und siehe da:
die hauptkosten kommen durch zwei posten zustande.
müll und flurlicht.

es handelt sich hierbei um eine umgebaute scheune mit 7 wohneinheiten und 10 personen.
carolyn soll allein für müll über 400! € bezahlen.
als vergleich: meine eltern leben in einem einfamilienhaus und sind zu zweit. diese zahlten im letzten jahr 68€.
rechnen wir das mal auf die personenzahl im hause hoch, kommen wir auf eine gesamtrechnung von 4000€ müllgebühren.

ok, soweit so gut (oder schlecht).

kommen wir zu den stromkosten.
der vermieter stellte den mietern für das jahr 2007 einen betrag von 2500€ in rechnung.
wir haben uns mal schlau gemacht und festgestellt, dass dieser betrag augenscheinlich von 4 60 watt glühlampen (von denen bis heute nur 3 leuchten) im flur stammt.
die tatsache, dass diese lampen mit zeitschaltuhr versehen sind und eh nur 3 minuten nach einschalten leuchten ist hierbei völlig überflüssig.

kopfschütteln, nachdenken, lösung.

der gute herr vermieter betreibt einen gemüsehandel.
hierfür fährt er alle paar tage nach hamburg, kauft dort die essbaren blumen auf dem großmarkt ein und verhökert sie dann in den umliegenen dörfern.
der lkw, welcher mit dem gesunden kraut beladen ist, wird -sobald der motor aus ist- an eine steckdose angeschlossen (gemüse muss gekühlt werden) und steht -hoppla- vor der besagten scheune.

könnte es sein, dass dieser strom auf die mieter umgeschlagen wird?
könnte es ebenso sein, dass auch die anfallenden verpackungen etc. im müll entsorgt wird, welchen die mieter bezahlen sollen?

ich nutze extra die fragestellung und nicht eine tatsache, da es sich hierbei schon bald um ein laufendes verfahren handelt.

wir werden nun jedenfalls zum mieterschutzbund gehen und schauen was wir da machen können.

in diesem sinne: licht aus.

gruss,
mika|volucer

nachtrag: fortsetzung

Popularity: 2% [?]

 

2 kommentare fuer “der flutlichtflur”

  1. nina Says:

    Ohhhhh. Wie gemein ist das denn?

    Wünsche euch viel Erfolg und hoffe, daß du uns auf dem laufenden halten wirst.

  2. volucer Says:

    gedankt sei dir, nina. und selbstverständlich wird es hier dann neue informationen geben.
    (heute geht es zum mieterschutzbund)

    gruss,
    mika|volucer

und jetzt kommst du: