Apr 16 2009

tom vom prügelhotel

“schrei” war ein lied von tokiohotel.
dieses lied hat nun ein fan nachleben können.
laut bild (ja ja, ich lese manchmal den schrott) hat tom an einer tankstelle einem fan ins gesicht geschlagen.
die dame klopfte wohl an sein fenster und wollte n foto machen.

da bild ja web2.0 ist, haben sie auch gleich eine umfrage dazu gemacht.
beim lesen hatten schon 20700 leser abgestimmt und auf die frage, ob man dem tom das zutraut mit “dem traue ich alles zu” geantwortet.
na, dann: hau rein, tom!

quelle:

bild.de.


Nov 22 2008

betteln im privatjet

herrlich…

es waren einmal drei ceo.
die leiteten ihre unternehmen general motors, ford und crysler über jahre in den abgrund.
fehlerhafte produktpalette, autos, welche in zeiten der rohstoffknappheit, explodierender benzinpreise und überschuldeter konsumenten immer noch lediglich dicke, qualitativ schlechte autos bauten.
unternehmen, welche seit jahren steuerbefreit sind und die unzähligen milliarden, welche sie verdienten nicht in entwicklung oder strukturierung der unternehmen steckten.

nun im rahmen der -ich mag das wort finanzkriese nicht- momentan nicht so gut laufenden wirtschaft, stellten sie plötzlich fest, dass sie ihre finanziellen verpflichtungen nicht mehr zahlen können.
laut proffessor dudenhöfer hat z.b. gm noch geld für genau 2 monate, dann ist aus.

nun setzten sich diese drei in ihre privatjets und düsten mal schnell zum amerikanischen kongress um schlappe 25 milliarden dollar zu ergattern.

was dann folgte wird sich fest in die lebensläufe der drei einschreiben.

sie wurden abgewichst wie schulkinder.

die frage, was für pläne denn vorlägen, wenn die 25 milliarden fließen, um das unternehmen zu retten blieben unbeantwortet.

“wer mit einem linienflug gekommen ist, möge die hand heben” fragte der abgesannte.
keine hand oben.

“wer seinen privatjet als zeichen des guten willen jetzt verkaufen möchte und mit einem linienflug nach hause fliegt, möge jetzt die hand heben” (immerhin kostet so ein flug von detroit nach washington 25.000 dollar. ein linienflug klasse 1 nur 300.)
keine hand oben.

der ceo von gm verdient 21 millionen dollar im jahr.
er würde gefragt, ob er ein jahr lang für einen dollar arbeiten würde um seinen teil dazu beizutragen.
er würde nicht.

also wurden die drei gedemütigt und mit leeren händen nach hause geschickt.

eines ist wohl klar.
ein chef eines solchen unternehmen wird allein schon logistisch nicht mit linienfliegern zu seinen meetings fliegen können und -wie die drei unternehmen als pressemeldung rausschickten- geht es hierbei auch um die sicherheit.
dies kann ich nachvollziehen.

ebenso sollte klar sein, dass niemand für null arbeiten würde.

aber eines hat diese aktion doch gezeigt.
die zeiten, dass kapitalisten die politik dominieren ist vorbei.
lobbyismus wurde in die schranken gewiesen und wenn ich alles andere als den sozialismus will, so finde ich es doch richtig, dass der staat -also wir- die zügel wieder in die hand nimt.

weiter so!
wer gute arbeit leistet, der möge viel geld verdienen, wer sein unternehmen aber durch fehlentscheidungen gegen die wand fährt, möge seine fehler nicht vom steuerzahler begleichen lassen.

wer sich die betteltour der drei noch einmal ansehen möchte, suche in der
zdf-mediathek
nach: ” heute-journal vom 20. November 2008 ”

quelle: cnn.com

gruss,
mika|volucer.com

(ps: gm will sich nun von 2 der 17 learjets trennen. natürlich wurde die entscheidung schon VOR dem debakel gefällt… natürlich!)